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Nichtsdestotrotz. Was für ein wunderschönes Wort.

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Manchmal Pathos, manchmal Leben.
Von der Kunst, aus Tränen Farbe zu machen und damit die Seele zu streichen.

Das ist das Battle zwischen mir und dem Typen, der die Zukunft vertickt.
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Wenn...

Wenn wir abends am See sitzen und die Sonne vor unseren Augen untergeht...
Wenn wir das Lagerfeuer bestaunen und Guy Montag's Gedanken nachvollziehen können...
Wenn wir unter diesem atemberaubenden Sternenhimmel liegen und wir dem großen Wagen dabei zuschauen, wie er von kleinen Satelliten attackiert wird...
Wenn wir darüber sprechen, wie klein wir doch sind, wie unscheinbar..
wie groß all diese Dinge sind, die wir täglich um uns haben, doch die wir einfach nicht mehr wahrnehmen...
wie groß all diese kleinen Wunder sind..
Wenn wir gleichzeitig daran denken, wie sehr wir uns wünschen die Welt einmal von oben sehen zu können...
Wenn wir in die Sterne fliegen wollen.. sie anfassen.. die Unendlichkeit spüren...

Dann, genau dann, bin ich froh nicht verliebt in dich zu sein.
Dich nicht küssen zu wollen, dich nicht zu vermissen.
Dich einfach in meinem Herzen zu haben nicht mehr und vor allem kein Stück weniger.
Danke, dass du du bist und, dass ich mit dir sein kann.
23.4.11 12:40


befangen befreien.

Wäre ich mutig,
dann würde ich die Ketten zerreißen.
Wäre ich stolz,
dann würde es keine Streben mehr geben.
Wäre ich glücklich,
dann würde mich nichts vom Sternenhimmel trennen.
Wäre ich klüger,
dann würde ich aus diesem Unwissen ausbrechen.
Wäre ich stärker,
würde ich jedes dieser Gitter biegen.
Wäre ich Du,
dann läge deine Hand in meiner.
Wär' ich der Panther,
so hörte dieses Gefühl im Herzen auf zu sein.
Doch was ich bin, das passt in eine Hand.
Und was ich fühle, das passt in einen Satz.
Gefangen in der Vernunft nicht zu sein.
Vernünftig gefangen sein.
Und irgendwann:
befangen befreien.
12.1.11 18:56


Puls-Spender

Narkotisierend legen sich die Worte auf unsere Lippen.
Schläfrig schlagen deine Augen auf und nieder.
Erdrückt vom Sein, erschlagen vom Gefühl.
Das Zucken in deiner Hand, so schwer wie Blei.
Deine Glieder so schlaff, dein Herz so schwer.
Graue Gitter galoppieren vor deiner müden Pupille.
Dumpf und matt klingt es in deinem Ohr.
Was einst in dir pulsierte, dümpelt jetzt vor sich hin.
Kann ich dir meinen Puls leihen?
Auf und ab.
Und manchmal nicht.
12.1.11 18:55


Achso...

Ich habe keinen Plan B.


aber ich hab Tomte.
20.12.10 13:14


Google.

Irgendwann muss man sich entscheiden: Etwas studieren, womit man die große Kohle verdient - oder etwas studieren, was erfüllt, was lange glücklich machen kann?

Mir blieb garnichts übrig als Idealistin zu sein.
Auch wenn ich immer wieder in diese Unsicherheit gezerrt werde.
"Ja also eine Freundin, die hat etwas ähnliches studiert, bekam keinen Job und arbeitet jetzt als Krankenpflegerin."
"Okay Saskia. Geh dann besser doch in die Wirtschaft."
Nichts ist.
Google gibt neuen Lebensmut.
Google sagt mir, was ich doch alles machen kann.
Es sagt mir, dass alles gut wird.
Nicht nur Google.
"Ich weiß, dass aus dir etwas wird. Egal wie!"

So siehts aus.
Nächsten Sommer Praktikum in London.
Dann studieren. Kulturwissenschaften.

Google macht Mut.
Und ich will, was ich soll.
20.12.10 12:47


Und dann gehört es ein Stück der Vergangenheit an.
All die Ohnmacht und der Schmerz.
Du sagtest, in diesem Jahr würde alles anders werden.
Und du hattest Recht.
Nie war es einfach, oft habe ich den Glauben verloren.
Aber jetzt nenne ich dich wieder "Mama".
Und oft denke ich im selben Moment ".. wie hab ich das vermisst." obwohl es doch so normal sein müsste.
Ich erzähle dir wieder von den kleinen Dingen, die um mich herum passieren.
Ich frage dich wieder, ob das Kleid gut aussieht, oder ob mir dei Frisur steht.
So viele Dinge, die eigentlich so gewöhnlich sind und die wir uns doch täglich wieder erarbeiten müssen.

Bis es wieder normal wird, dich zu lieben.

Wenn wir ES nicht vergessen, können wir es besiegen.
16.11.10 21:40


Ich muss nicht mehr schreiben.


Ich kann jetzt reden.

Manchmal irgendwie schade.
12.11.10 21:22


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