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Nichtsdestotrotz. Was für ein wunderschönes Wort.

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Manchmal Pathos, manchmal Leben.
Von der Kunst, aus Tränen Farbe zu machen und damit die Seele zu streichen.

Das ist das Battle zwischen mir und dem Typen, der die Zukunft vertickt.
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19

Und nach Jahren endlich Gründe zu feiern.
Aber eigentlich kann ich die 20 garnicht abwarten.
28.10.10 17:46


Zwischen den Stühlen.

Es wäre mir lieber, würde ich nicht wissen.
Es wäre besser, könnte ich meinen Mund halten.
Wenn ich mich nicht dazu verpflichtet fühlen würde, wobei ich weiß, dass es vieles kaputt machen kann.
Es ist der Herbst, in dem die Liebe kaputt geht.
Und ich schwimme mit, weil bei mir nichts ist.

Ich Kurzschlussmensch.
20.10.10 10:12


Es wäre wohl gesünder, hätten geschriebene Worte nicht immer so viel Macht über mich gehabt.
Würden sie mich nicht ständig in diese verwinkelten Welten stürzen.
In diese Tagträume. In diese unfassbare unwirkliche Hoffnung.
Nicht, weil die Realität mehr weh tut, einfach weil sie viel schonungsloser ist.
Denn sie kommt auf einen zu und entweder man besteht oder man fällt.
Und es ist nicht negativer, es ist nur viel größer und viel kälter.

Wenn ich mich nicht so verrennen würde, ich könnte wohl viel schneller einfach geradeaus gehen.

Oder vielleicht einfach noch etwas mehr Geduld?
19.10.10 12:49


F wie Freund.

Manchmal steh ich mir nur selbst im Weg.
Dann fühl ich mich nicht so, als würde ich tatsächlich dazu gehören.
Dazu, zu diesem Band unfassbarer Freundschaft.
In dem eine Schulter zum Anlehnen nicht nur geliehen ist.
Eine Freundschaft in der alle auf ein riesiges Herz zugreifen.
Und dann ist es so schwer zu begreifen für mich, dass ich ein Teil des Ganzen bin.
Doch Stück für Stück erkenne ich meine Erkennnis in Euch.
Erkenne ich ein Stück schlagendes Herz von mir in uns.
Etwas, dass mich auffängt.
Etwas, womit ich auffangen kann.

Ich musste mich nicht entscheiden, ich musste nur tun was sich richtiger anfühlt.
Und ich muss erkennen, dass das alles ist. Und genau das Richtige.
Eine Liebe, die über Grenzen hinaus geht, weil sie sich selbst keine setzt.

Weil ich mit Euch schweigen kann und mich nicht erklären muss.
Weil ich an Zukunft denken kann, ohne Euch zu vergessen.

Fetshalten.
19.10.10 12:38


Für uns sind diese Freundschaften riesige Stützpfeiler.
Nicht nur das.
Sie fangen uns auf und sie halten uns auf, wenn es angebracht ist.
Sie geben uns ein Stück der Sicherheit, die wir täglich suchen.
Eine kleine Konstante im Leben.
Manchmal sind sie alles was wir haben und alles, nach dem wir streben.

Stundenlang reden.
Und lachen. Und manchmal fast weinen.
Und sich sicher sein.
Sich nur einmal etwas sicher sein.


Danke.
11.10.10 14:07


Konservieren.

Ein Gefühl konservieren.
Dafür muss genau dieses Gefühl ganz besonders sein.
Es muss dir den Atem rauben und gleichzeitig deine Lungen mit Glück füllen.
Wenn die Augen sich schließen um ein Maxium dessen wahrzunehmen, was so unheimlich berührt.
Das Blut rauscht, es rauscht durch den Körper, durch jede einzelne Zelle und im Herzen dort kreist es.
Und während man fest auf den Füßen steht ist es so schwerelos.
Während man alles vergisst ist es so ergreifend und berührend.

Ich lächel.
Und ich schreibe dir eine SMS in der steht:
"Bin so glücklich wie lange nicht mehr. Musik ist Liebe."

Danke fürs berühren und aufwühlen. Fürs echt fühlen und träumen dürfen.

Konzerte. Meine kleinen Besuche im Paradies.

Mumford and Sons:

30.9.10 21:22


vice versa

Und wenn ich 5000 Herzen hätte.
Irgendwann wären alle davon überfordert.
Und manchmal ist eines so groß wie alle 5000.
Und dannl tut es so weh wie alle 5000.
Beim nächsten Mal ist es so klein wie nicht mal eines davon.

Manchmal sind die Dinge so klein und zerbrechlich in meinen Händen.
Und dann wieder so groß, dass sie zu schwer sind, als sie zu tragen.
Wo sind die Schultern die meine Lasten tragen.

Manchmal ist in meiner Brust garkein Platz mehr für so viel Freude.
Dann platzt man fast. Nein man implodiert.
Es rauscht so gut, das Glück im Körper.

Dann ist der Kopf zu klein um alles zu fassen.
Die Gedanken zu wirr um zu verstehen.

Man fühlt sich nicht größer als der kleinste Kieselstein.
Und doch hofft man zu verstehen.
Wir hoffen ständig Dinge zu begreifen, an denen es nichts zu begreifen gibt.
Aber das laut zu sagen wäre falsch.
Wohingegen laut hoffen fast immer richtig ist.

Laut hoffen, leise denken.
Und vernünftigerweise auch andersrum.
26.9.10 19:57


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