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Nichtsdestotrotz. Was für ein wunderschönes Wort.

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Manchmal Pathos, manchmal Leben.
Von der Kunst, aus Tränen Farbe zu machen und damit die Seele zu streichen.

Das ist das Battle zwischen mir und dem Typen, der die Zukunft vertickt.
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Jahresrückblick. verspätet

 

Ich denke jetzt zum ersten Mal über 2009 nach.
Wie es war, wo ich war und wohin es jetzt geht.
Und ich kann mich an Musik erinnern. Ganz viel und überall. Sie hat mich wohl mit den meisten Menschen verbunden.
Da waren Bands, die haben mein Herz belebt.
Und die Menschen, mit denen ich das erleben durfte, sie sind geblieben. Zum großen Teil.
Ich habe in diesem Jahr einen Menschen kennengelernt, der mir gezeigt hat wie es ist zu sein. Der mir Hoffnung gegeben hat. Und er sie mir nicht mehr genommen.
Zeit die zu den schönsten Monaten zählt. In denen nichts kaputt gehen konnte, weil jemand seine Hand schützend über mein Herz legte.
Es ist nicht viel geblieben. Nur unter den wenigen Dingen ist großer Dank. Ich danke dir hier für all das.
Und das erinnert auch gleich daran was 2009 noch war: Schmerz. Aber das ist jedes Jahr ein bisschen. Ich kann nicht sagen, ob das nun besonders viel war oder besonders wenig. Aber ich erinnere mich, dass ich oft sehr verzweifelt war.
Doch genau hier hat ein anderes Ereignis 2009 geholfen: Ich bin erwachsen. Jetzt auch offiziel. Und so hab ich die Verzweiflung dann auch getragen.
Aus den Tränen Farbe gemacht. Genau.
Das letzte Jahr war viel Liebe. Vor allem für die Menschen die mich heute fast täglich in ihre Arme schließen und so beweisen, dass es immer ein bisschen gut ist.
Freunde, die mit mir die Zauberstadt bereisten. Die London-Luft atmeten. Momente teilen, die man nie vergisst. Aufrichtige Liebe.
2009 war genau das. Liebe. Mit alles was dazu gehört. Dem Schmerz, dem Glück, der Sehnsucht, dem Pathos.
Ich weiß nicht wohin es mich trägt.

Unterm Strich: verliebt in das Leben.
13.2.10 10:56


stolpernd.

Wo ist der Kopf?
Auf den Schultern.
Auf den Schultern ist der Kopf.
Er ist schwer und irgendwie unnütz.
Die Schultern sind schwerer.
Ich schwanke zwishen "Meine Ruhe haben wollen" und "Mich ins Leben stürzen".
Ich hänge fest. Vielleicht hält mich auch jemand.
Wie sehr du noch l(i)ebst in meinen Gedaken.
Ja, vielleicht hälst du mich. Hälst mich fest.
Es ist so wirr.
Und ich stolper hin und her.
Wer bringt mich zum stehen?

If hope was a song, i guess it's all over now.
13.2.10 11:07


Hüllen.

Es fühlt sich an, als wäre man nicht ganz da.
Man läuft mit, man redet mit, aber man denkt nicht mit.
Ich bin so unglaublich unkonzentriert.
Im Auto fahr ich nur geradeaus. Monoton.
Nur gut, dass die anderen bremsen.
Ich fühl mich so schwach in allem was ich tu.
Als würde mich etwas festhalten.
Ein Leben gelähmt.
Ich bin so unzufrieden. Mit mir. Mit dem was ich im Moment bin.
Nur noch Kritik. Nur noch Unwohlsein.
Wo bleibt der Mensch, der mir sagt, es ist gut.
Ich bin gut.
Stattdessen lebe ich gegen eine Wand.
Es wirft mich aus der Bahn. Du wirfst mich aus der Bahn.
Eigentlich alles.
Du warst nie da. Und irgendwie doch. Du gehst dorthin zurück wo du hergkommen bist. Ins Nichts. Und ich kann nichts tun. Nur sagen, dass hinter Worten richtige Menschen mit richtigen Gefühlen stecken. Aber nichts zählt.

Ich bleibe leer.

Ich bleibe stehen.
13.2.10 19:33


The world's a big place.

Im Moment ist hoffen so unglaublich kraftraubend.

Wer sagt mir, dass es irgendwann einfach gut wird?
Am Ende bin Ich egal. Bis jetzt war es immer so.



Is this the first time
You've been alone?
Pull your heart out!
All the names that hurt the most.
I was like you.
I guess you know.
I know you'll get there!
I didn't win but I was close...
The world's a big place
Don't be alone.
14.2.10 16:10


Heute schreiben morgen reden.

[19:16]
Schön.
Bin jetzt in der "Eigentlich war er ja eh total doof"-Phase angekommen.
Es geht aufwärts.

Habe eben realisiert, dass ich im Moment ein emotionales Wrack bin.
Die Ensicht hilft und ich fühle einen leichten, sehr belebenden, Optimismus.

Die schönsten Sätze heute: "Also ich finde Valentinstag nicht gut. Warum sollen sich da nur Pärchen freuen. Füreinander? Warum gibts keinen Tag zum einfach Danken? Ich möchte heute auch dir Danken. Ich will dir einfach Danken."

Ich muss dir viel mehr danken.

[19:40]
Das E-Mail Postfach nicht mehr aufmachen müssen.
Lieder ohne Weltenangst hören.
"Its just a little touch of fate, it will be okay.
It sure takes its precious time, but it's got rights and so have I."
Lisa Mitchell - Neopolitan Dreams
14.2.10 19:16


Schlecht.

Ich glaube ich denke nach im Moment.
Es war wichtig wieder den Respekt vor mir selbst zu finden.
Leben ist manchmal so schlecht. Es ist wirklich manchmal einfach schlecht.
Ich meine das nicht in diesem "Ich hasse mein Leben"-Stil. Das tue ich nicht. Ich liebe es. Nach wie vor. Es ist liebenswürdig. Das weiß ich.
Aber Leben ist schlecht. Besonders wenn es weh tut.
Wenn es mir weh tut und noch mehr, wenn es Menschen weh tut, die ich mag.
Dann ist es schlecht.
Weil man merkt, wie ungerecht das ist.
Und vor allem, weil man nichts tun kann.

Ich sagte dir, dass ich nicht weiß, ob ich traurig wäre wenn sie gehen würde. Wenn sie eines Tages einfach tot wäre. Du warst still. Für einen Moment waren wir beide ganz still. Ich will mir diese Frage nicht stellen müssen.
Ich habe nach unten geguckt, als die Tränen in meinen Augen waren.
15.2.10 18:04


Bücherglück.

Dieser Tag hatte eine gewisse Stimmung. Manchmal ist das so, da steht man draußen, atmet die kalte Luft und es ist, als atmete man eine Stimmung. Es war irgendwas mit Ruhe und Firedlichkeit, ein wenig Melancholie aber auch Zuversicht. Der Schnee war nicht weiß, er war blau. Hätte man ihn malen müssen, hätte man ein leichtes blau nehmen müssen. Wenn man diese Welt malen müsste, wären die Farben so anders, als man denkt. Du machst dir Sorgen um mich. Wir werden reden, nur damit mir jemand sagt, dass es okay ist. Dass man es überleben kann ohne daran kaputt zu gehen. Das Schlimmste ist wohl, immer mehr Wahrheit der letzten 15 Jahre herauszufinden. Ich komm mir so unecht vor. Ich fühl mich nicht echt. Aber ich weiß, wie gut es ist euch zu haben. Endlich zu wissen, dass es okay ist auch mal traurig zu sein. Auch mal kaputt von der Last.

Der Zauberladen hat mir ein Paket gebracht.

Die neuste Errungenschaft für das Bücherregal. Furkan aus der Türkei hat es mir empfohlen. Ich weiß nicht, ich habe es einfach bestellt, einfach so. Hauptsache Worte. Und ich glaube es war großartig das einfach zu tun.

John Fante - Ask The Dust

 

 

Tomte singt und da ist Zuversicht. Jeden Tag mehr ein kleines Stückchen sein.
17.2.10 18:16


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