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Nichtsdestotrotz. Was für ein wunderschönes Wort.

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Manchmal Pathos, manchmal Leben.
Von der Kunst, aus Tränen Farbe zu machen und damit die Seele zu streichen.

Das ist das Battle zwischen mir und dem Typen, der die Zukunft vertickt.
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Brainstorm.

Liebe, Freundschaft, Attraktivität, Treue, Versagen, Wut, Trauer, Einsamkeit, Zweisamkeit, Sex, Hände, Sonne, Kampf, Gewissen, Unsicherheit, Töne, Demut, Wehmut, Ohnmacht, Entäuschung, Verunsicherung, Glück, Nichts, Alles, Veränderung, Zeit, Blüte, Schmerz, Herz, Sein, Gefühl, Verlust, Besonnenheit, Verwirrung, Hoffnung, Mut

Weil ich keinen Satz zu Stande bekomme.
Weil das alles ist was in meinem Kopf ist im Moment.
Was sich regt und bewegt und mir Fragen stellt.
So viele Baustellen in diesem Leben.
Zeit zurück.

Mit dir isoliert sein.
Mit dir für ein paar Stunden nichts tun.
Nur in deinen Armen, unseren.

Und am Ende immernoch nicht sicher sein.
2.4.10 15:21


Aufwachen mit The Rakes.

Aufwachen. Aufwachen. Aufwachen.
Und im Kopf singt jemand
"Yeah. You're probably right. Don't let me stay tonight. I'm drunk and you are tried. So let me stay tonight."
Saskia, was träumst du schon wieder?
Trotzdem spielt der Player jetzt The Rakes mit "The Light Of Your Mac." Bester fester Aufwach-Song.
Erdbeermarmelade auf der Tastatur und die Sonne im Fenster.
Die Füße noch unter der Bettdecke und der Kopf immernoch im Halbschlaf.
Ich habe vergessen, wann man eigentlich die Ostereier sucht.
Sonntag?
Nebenbei: Sucht hier sowieso keiner irgendwas.
Die (bessere) Hälfte der Familie liegt in Nordafrika am Strand beziehungsweise ist unter Wasser.
Den unliebsamen Rest hat man mir gelassen. Danke an dieser Stelle.
Außer Großeltern. Großeltern sind echt gut.
Meine Zumindest.
Sie sind nicht nachtragend. Sie sind da, auch wenn ich es manchmal nicht für sie bin.
Aber jetzt retten sie diese Feiertage für mich.

Sonne ist gut, Erdbeermarmelade ist (so lange sie nicht auf der tastatur ist) gut und Großeltern sind gut. Sehr sogar.
Und em, wem Dank ich jetzt dafür?
Obwohl. Nichts zu danken. Das ist alles nur ein fairer Tausch gegen den unliebsamen Teil der Familie.
Ausgleichende Gerechtigkeit.

Guten morgen.
3.4.10 09:36


Bestandsaufnahme

Okay.
Ich führe jetzt also ganz offiziell eine Beziehung.
Und da ist nur Chaos in meinem Kopf.
Ich bin nicht verliebt.Verdammt warum bin ich nicht verliebt?
Wie kann man eine Beziehung führen und nicht verliebt sein?
Was ich mag:
In deinen Armen sein. Neben dir einschlafen. Neben dir aufwachen.
Deine Hand in meiner fühlen. Wie du mein Haar küsst.
Wie du deinen Arm ganz unauffällig um mich legst. Wie du mir den Nacken streichelst beim Autofahren. Deinen Witz. Wie du mit mir redest und mit mir reden willst.
Wenn ich dich frage "Was möchtest du auf dein Brötchen" und du antwortest "Liebe", oder wenn du davon sprichst, dass wir noch in Jahren zusammen sind. Und wenn du mich als deine "Freundin" bezeichnest. Dann sind das diese Momente in denen ich mir so sicher bin das Richtige zu tun.
Aber da ist so vieles, was es so kompliziert macht.
Was mich so aus der Bahn wirft.
Frühlingsgefühle. Suchen

das ist hier nicht hochtragend. das ist mein problem.
9.4.10 16:54


Mit ohne Kopf.

Heute alles umarmen.
Glücklich sein. Lachen. Für Andere freuen. Für mich freuen.
Den besten festen Freund endlich wieder in die Arme schließen.
Spüren, dass es langsam da ist. Immer mehr.
Immer mehr vermissen. Sich nach Küssen sehnen.
Vielleicht manchmal noch die Unsicherheit spüren. Wie sie manchmal in den Gedanken wie ein Blitz einschlägt.
Aber sich dann immer wieder entscheiden, dem Ganzen einfach Zeit zu geben. Schauen was sich wie entwickelt.


Ich könnte auch kopflos handeln. Alles über den Haufen schmeißen für etwas anderes. Etwas anderes vielleicht noch viel komplizierteres. Aber mit vielleicht etwas mehr Herz?
Wie oft habe ich mein Herz an verrückte Dinge verschenkt. Die nie funktionieren konnten.
Jetzt einmal realistisch sein. Das tun, was vernünftiger ist.
Es ist nicht meine Art, aber man muss eben alles mal probieren. Danach kann ich immernoch über die Strenge schlagen und mich Hals über Kopf in die Ferne verlieben.

Tanzend sein. Tanzend fühlen.
Herzen schlagen, heute auf und ab.


Turboweekend - Something or Nothing
12.4.10 17:37


16.04.

Irgendwann heute ist mir aufgefallen, dass du heute Geburtstag hast. Es war die nebensächlichste Sache der Welt für mich.
Ich hab nichts für dich, nur ein bisschen Wut und Enttäuschung.
"Alles Gute." "Was?" "Alles Gute zu deinem Geburtstag." "Hättest du dir auch sparen können jetzt." Ja hätte ich. Hätte ich besser machen sollen.
Dann wären da keine Diskussionen gewesen.
Darüber, dass du krank bist. Dass du gemein bist. Und das dieser Tag nur wie jeder andere Tag ist. Ein Tag an dem du dich selbst und damit uns verletzt. Nicht mehr und nicht weniger.
Du fragst, warum grade heute. Und ich sage dir, dass es dir die letzten Jahre auch nichts ausgemacht hat. Für dich waren meine Geburtstage auch wie jeder andere Tag. Der, an dem du dich selbst verletzt. Und viel mehr uns.

Und es ist nichts besonderes.
Nichts weiter.
Ein Tag mit selbst verletzen. Und mich.
16.4.10 15:24


Dresden und ich. Du auch.

Nach einem halben Jahr merken, wie sehr du noch da bist manchmal.
Wie sehr. Wie gut du warst, wie gut für mich.
Und wenn es alle für sinnlos gehalten haben.
Da war so unendlich viel Vertrauen.
Du hattest das alles was ich jetzt so vermisse.
Ich vermisse es weil da die Gedanken an dich sind und dann der Vergleich. Vergleich ist Mord.
Ich hör jetzt auf. Ich brauch das nicht mehr.
Und wenn. Es tat jedes mal irgendwie gut.
Ein kurzer Kuss. ein "Komm gut nach Hause."
Ein schon 2 Stunden vorher wissen "Das wars eh."
Im Zug sitzen und begreifen.
Ich hab die Rose im Zug gelassen.
Vielleicht findet sie jemand, dem sie mehr bedeutet.
Der Zug fährt weiter, mit Rose und meinen Gedanken.
Aber ich weiß jetzt wieder was ich will und brauch.

18.4.10 18:36


Gerettet.

Mit The XX aufwachen.
Hören und denken. Denken und hören. Am Ende immer sein.
Ich liebe diese Gespräche mit Ton und Musik.
Manchmal aneinander vorbei, immer irgendwie miteinander.
So wie wir. Nein. So wie Du und Ich.
Nicht mehr und nicht weniger.
Die weltenFreunde retten das Wochenende. Sie retten den Sommer.
Sie retten mich. Immer wieder mich.
Vor dem Ertrinken in deiner unserer Wut.
Vor dem Verloren-sein in meiner deiner Welt.
Vor dem Chaos in mir.
Sie ziehen mich raus. Sie halten mich fest.
Und ich mich an ihnen.
Freunde sind nicht kompliziert.
Berührungen und Küsse machen es kompliziert.
Sie machen es anders. Sie brechen den Widerstand, sie machen schutzlos.
Freunde brechen nicht den Widerstand, sie helfen ihn aufzubauen.
Sie machen nicht schutzlos, sie geben Schutz.
Lass uns Freunde sein. Nur mit Küssen.

Du versuchst mich. Du versuchst mit mir.
Und ich laufe Gefahr darauf einzugehen.
Nein. Lieber Freunde ohne küssen.
22.4.10 17:03


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