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Nichtsdestotrotz. Was für ein wunderschönes Wort.

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Manchmal Pathos, manchmal Leben.
Von der Kunst, aus Tränen Farbe zu machen und damit die Seele zu streichen.

Das ist das Battle zwischen mir und dem Typen, der die Zukunft vertickt.
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swallowed in the sea.

Nichts sehen.
Nur die Weite, das Wasser, die Wellen.
Nichts spüren.
Nur den Wind, den Sand unter den Füßen, das kühle Nass.
Sich immer mehr in den weichen Sand hineinfühlen.
Die Augen schließen. Die Luft atmen. Irgendwo dazwischen sein.
Das Salz schmecken.
Mehr wollen. Mehr sein. Meer lieben.
Wie gut es ist nichts sehen zu müssen.
Nur eine Linie die irgendwo in den blass blauen Wolken verschwindet.
Wie gut es ist nichts zu sein, außer dort.
Wenn die Sonne alles in Bonbon-Töne taucht und du auf deiner Gitarre spielst. Die anderen leise singen und summen, nur um das Meerrauschen nicht zu übertönen.
Dieses durchdringende beruhigende Rauschen.
Als würde dir die Liebe deines Lebens ins Ohr flüstern. Immer wieder. Worte wie nur Dichter sie schöner schreiben könnten.

Manchmal fehlt es in diesen Momenten eine Hand zu halten.
Doch dann weiß ich, irgendwann werde ich genau an so einem Ort eine Hand halten. Eine, die auch mich hält.

Wir schmeißen uns die Wellen, als wäre es das Leben.
Wir atmen fast nur noch unser Lachen. Und manchmal da schweigen wir.
Es schäumt und spritzt. Das Wasser. Die Wellen. Das Meer.
Könnte ich mich dort festhalten, ich würde es tun.
Nicht weitergehen.
Noch ein wenig mehr einatmen.
Ein wenig mehr von diesem Mut, von der Entspannung.

Das was kommt wird groß. Fast so groß wie das Meer.

Den Blick ins Nichts gerichtet.
Nur die Linie. Die Linie vor und hinter den blass blauen Wolken.
Wohin trägt uns der Wind?
Wie weit ist zu weit.
Wie schmeckt das Leben.

mehr meer.
8.8.10 16:48


So still am Meer.
So allein und still am Meer.
Als auch die Sonne schon längst verschwunden ist und nur noch die Wellen das Ufer berühren.
Da bemerke ich, das mein Vertrauen in Dich verloren gegangen ist.
Wie eine Welle die lautlos an den Strand ebbt.

Ich warte. Ich warte und warte, dass etwas passiert.
Dass alles ein bisschen gut wird.
Wartend darauf, dass mir irgendwann einfällt was ich tun will.
Dass es so klar wird, dass ich es greifen kann.
Und, dass es sich so lohnt.
Warten auf eine Hand, die meine hält.
Warten auf ein wenig mehr Sicherheit.

Vielleicht sollte ich das nicht. Warten.
Und vielleicht fehlt mir nur einfach der Blick für die Zeit.
Für meine Zeit.
Dafür, dass ich alles immer jetzt will.

Kein Vetrauen, keine Zeit.

Sag mir, sag wohin trägt mich der Wind?
8.8.10 16:58


Vom verrückt werden.

Du sagst Sätze und vergisst sie gleich darauf wieder.
Nur um mir vorzuhalten ich würde immer nur das negative sehen.
Dann halt ich mich schon fast selbst für verrückt. Als wäre es nur meine Einbildung.
"Wie konnte ich nur sowas wie Dich auf die Welt bringen."
Ja. Wie konntest du nur. Und was bist du für eine Mutter sowas zu sagen.
Und dann für einen Moment, der heute etwas länger dauert, glaub ich dir das Ganze. Dann glaub ich dir, dass ich ein schlechter Mensch bin. Dass ich arrogant und manipulierend bin, wie du so schön sagst. Dass ich keine wirklichen Freunde habe, die sind ja sowieso nur von mir manipuliert.
Dann bin ich Schuld.

Ich weiß ich habe Sachen zu dir gesagt, die dir sehr weh getan haben. Schmerz und Wut bündeln sich eben manchmal so bei mir.

Doch ich weiß, ich weiß ich muss nur durchatmen.
Nur daran denken, dass es eigentlich nicht so sein kann.
Das mich Menschen lieben, die, die ich auch liebe. Und dass ich ihnen doch ab und zu etwas bedeute.
Einfach weil ich nicht ganz so schlecht bin.
Und ich einfach versuche mich ein wenig vor dir zu retten.

Und dieses verrückt sein tippe ich in diese Tasten, damit ich es anfassen und etwas begreifen kann ohne, dass es mich mitnimmt.

Das hier ist kein Selbstmitleid. Ich will auch keines.
Eigentlich will ich nur, dass du mich verstehst.

Das würde schon reichen.
12.8.10 14:39


Wie abgestumpft ich dir gegenüber bin.
So kühl. So weit weg.
Dein krankes Hirn spielt Spiele mit dir.
Du bist völlig außer Kontrolle.
Es frisst dich auf.
Weinend wie ein Kind, flehst du um deine "Mama".
Und ich kann mich nur fragen "Wo wärst du, wenn ich nach dir rufen würde?"

Was andere trinken um ein bisschen fröhlich zu werden verdreht deine Persönlichkeit.
Du bist gar paranoid.
Unwirklich. Verdreht. Verrückt.

Wo.. wo bist du nur?
12.8.10 20:43


Gut ist.

Gut ist, dass ich trotz deiner Worte in den richtigen Momenten für uns beide stark sein kann.
Wenn ich ganz geduldig auf dich einrede. Dich beruhige. Dir sage, das es okay ist.
Natürlich wissen wir dann beide, dass es das nicht ist.
Wie oft vergesse ich einfach, dass du doch so schrecklich kank bist. So unglaublich gefangen in dir.
Und dann nehm ich deine Hand. Fest in meine. Und wir gehen jede Stufe zusammen.
Du zitterst. Du zitterst am ganzen Körper. Zu deiner Angst kommt der Entzug. Oder auch andersrum.
Die Flure der Klinik schmiegen sich fast um uns. Ich fühle nicht viel in ihnen, dafür du um so mehr.
Eine letzte Umarmung, soga eine, die ich ziemlich ernst meine.
Und dann lass ich dich allein in diesem etwas kalten Zimmer. Ich weiß du wirst schlafen, viel schlafen in diesen Tagen.

Es ist der zweite Versuch.
Auf dieser nie mehr endenden Reise.
Ich versuche nochmal da zu sein. Trotz dieser Worte. Trotz allem.
Aber ich weiß, dass es wohl das letzte mal sein wird.

Wie viel kann ein Mensch hoffen?
Und wie viel vertrauen?
19.8.10 19:40


Freunde 2.0

Ein bisschen die Gedanken aus mir heraus tanzen.
Ein bisschen die "alten zeiten" leben und lieben.
Egal wo ich bin und ihr seid. Egal wie viel oder wenig Zeit wir verbringen. Am ende bleibt dort immer dieser Platz in meinem Herzen. Auf dem steht ein Für Immer. Und dort gehört es hin.

Und ich weiß auch, dass es das gibt, für die, die mich so herzlich umarmen und es auch so meinen.
Die, die mir Mut zusprechen.
Die, die mir sagen, dass es okay ist zu weinen.
Es ist okay auch mal schwach zu sein.
Und zu spüren, dass man in seinen schwachsten Momenten eigentlich am stärksten ist.

Wenn du sagst "Ich liebe euch einfach" und wir alle nur sagen "Wir dich doch auch" und ich weiß, dass es so ist.
Es sind bedingslose Freundschaften. Die, die auch ohne große Worte funktionieren. Weil sie einfach funktionieren.
Freundschaften, in denen man sich wortlos umarmt.
Nur weil man weiß, wie gut es ist, es einfach zu tun.
Freundschaften, in denen man sich die kleinsten Betten teilt, die kleinsten Zimmer nur um mit einem Lachen einzuschlafen.
Die, in denen man gemeinsam großartiger Musik lauscht.
Direkt ins Herz. Deine Stimme, deine Musik, deine Bilder.
Und ohne Worte weißt du, dass wir das großartig finden.

Freundschaften die funktionieren, ohne das man selbst funktionieren muss.
Bedingslos für einander da sein.

...wenn Freunde täglich kleine Leben retten, dann verdienen sie diese Umarmungen.
21.8.10 04:26





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