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Nichtsdestotrotz. Was für ein wunderschönes Wort.

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Manchmal Pathos, manchmal Leben.
Von der Kunst, aus Tränen Farbe zu machen und damit die Seele zu streichen.

Das ist das Battle zwischen mir und dem Typen, der die Zukunft vertickt.
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Puls-Spender

Narkotisierend legen sich die Worte auf unsere Lippen.
Schläfrig schlagen deine Augen auf und nieder.
Erdrückt vom Sein, erschlagen vom Gefühl.
Das Zucken in deiner Hand, so schwer wie Blei.
Deine Glieder so schlaff, dein Herz so schwer.
Graue Gitter galoppieren vor deiner müden Pupille.
Dumpf und matt klingt es in deinem Ohr.
Was einst in dir pulsierte, dümpelt jetzt vor sich hin.
Kann ich dir meinen Puls leihen?
Auf und ab.
Und manchmal nicht.
12.1.11 18:55


befangen befreien.

Wäre ich mutig,
dann würde ich die Ketten zerreißen.
Wäre ich stolz,
dann würde es keine Streben mehr geben.
Wäre ich glücklich,
dann würde mich nichts vom Sternenhimmel trennen.
Wäre ich klüger,
dann würde ich aus diesem Unwissen ausbrechen.
Wäre ich stärker,
würde ich jedes dieser Gitter biegen.
Wäre ich Du,
dann läge deine Hand in meiner.
Wär' ich der Panther,
so hörte dieses Gefühl im Herzen auf zu sein.
Doch was ich bin, das passt in eine Hand.
Und was ich fühle, das passt in einen Satz.
Gefangen in der Vernunft nicht zu sein.
Vernünftig gefangen sein.
Und irgendwann:
befangen befreien.
12.1.11 18:56





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